Die LRC-Ausbildung erfolgt entweder intensiv an zwei Tagen unter der Woche, an den Wochenenden oder nach Absprache flexibel als Einzelunterricht in Berlin. Das Allgemeine Funkbetriebszeugnis (LRC) ist ein international gültiges Funkzeugnis. Es wird benötigt, um am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) und am Sprechfunk mit UKW-, Grenz-Kurzwelle- und an Satellitenfunk-Anlagen auf See teilnehmen zu können.
Der Fragenkatalog des LRC beinhaltet 76 Fragen. Daraus wird die schriftliche
Beantwortung eines Bogens aus 10 möglichen Fragebögen mit 15 Fragen
gefordert. Zeitlimit 30 min.
Es sind max. 21 Punkte erreichbar.
Bei 21-17 Punkten hat man bestanden.
Bei 16-15 Punkten kommt man in die mündlichen Nachprüfung am selben
Tag.
Von 14-0 Punkten hat man nicht bestanden.
Praktische Prüfung:
GW/KW
Bedienung und Verkehrsabwicklung zweier miteinander kommunizierenden Grenz-
(MF) und Kurzwellen-DSC-Anlagen (HF) des Typs Sailor hc4500b sowie zwei UKW-DSC-Seefunkanlagen
in englischer Sprache.
Inmarsat B/C Plichtaufgaben:
- Konfigurieren der Anlage (Betriebsbereitschaft herstellen)
- Einleiten und Auslösen eines Seenotalarms
- Herstellen von Telexverbindungen
- Beenden der Betriebsbereitschaft (Ausloggen bei Inmarsat C)
Sonstige Fertigkeiten Inmarsat B (wird kaum geprüft):
- Herstellen von Sprechfunkverbindungen
- Editieren und Abspeichern eines Textes
- Telexverbindungen und Fax-Verbindung herstellen
Sonstige Fertigkeiten Inmarsat C (Hauptbestandteil der Püfung):
- Editieren und Abspeichern eines Textes
- Adressbuch aufrufen und Eintrag hinzufügen
- Logbücher kontrollieren
- Fax absenden
- Access Codes verwenden
- Safetynet aufrufen und Meldungen anzeigen lassen (EGC)